Conversion Traffic
Google Ads Freelancer: Wann sich Solo statt Agentur lohnt
Google Ads 8 Min. Lesezeit

Google Ads Freelancer: Wann sich Solo statt Agentur lohnt

Das Wichtigste zusammengefasst

Ein Google Ads Freelancer betreut dein Konto selbst, statt es an ein Team weiterzugeben. Du zahlst im Markt zwischen 500 und 1.500 € im Monat, bei mir ab 590 €. Der Unterschied liegt weniger im Preis als darin, wer tatsächlich in deinem Konto arbeitet. Bei einer Agentur ist das oft ein Junior, bei einem Freelancer die Person, mit der du sprichst.

Die meisten, die bei mir anfragen, hatten vorher schon eine Agentur oder haben es eine Weile selbst versucht. Sie wissen also ziemlich genau, was sie nicht mehr wollen. Offen bleibt die Frage, was ein Einzelner anders macht und ob das für ihre Situation das Richtige ist. Wie die Zusammenarbeit bei mir aussieht, steht auf der Startseite, hier geht es um die Entscheidung davor.

Was macht ein Google Ads Freelancer?

Gut zu wissen

Ein Google Ads Freelancer plant, baut und betreut deine Kampagnen als Einzelperson. Er übernimmt Kontoaufbau, Conversion-Tracking, Anzeigentexte, Gebote und die laufende Optimierung. Der Unterschied zur Agentur liegt in der Besetzung: Es gibt keine Zwischenebene aus Projektleitung, Junior-Account-Manager und Praktikum.

In der Praxis heißt das, dass die Person im Erstgespräch dieselbe ist, die später die Suchbegriffe durchgeht. Bei Agenturen ab einer gewissen Größe verkauft der Geschäftsführer und arbeitet ein Team. Das ist kein Vorwurf, sondern das Geschäftsmodell. Es funktioniert gut, solange das Team gut ist.

Für kleine Budgets kippt die Rechnung allerdings. Ein Konto mit 2.000 € Werbebudget im Monat rechtfertigt bei einer Agentur keinen erfahrenen Kopf, weil die interne Stundenkalkulation das nicht hergibt. Genau dort landen Konten dann bei jemandem, der noch lernt.

Was kostet ein Google Ads Freelancer?

Der deutsche Markt liegt 2025 und 2026 in diesen Spannen. Die Zahlen stammen aus meiner eigenen Marktrecherche über Anbieterseiten und Angebote.

Freelancer
Agentur
Monatliche Betreuung ab etwa 950 € im Premium-Segment
Monatliche Betreuung 500 bis 1.500 €
Einrichtung 350 bis 479 €
Einrichtung 800 bis 3.000 €
Stundensatz 85 bis 200 €
Stundensatz 85 bis 200 €
Eine Person, die alles macht
Team mit Projektleitung und Umsetzung
Kapazität begrenzt
Kapazität skalierbar

Bei mir beginnt die Betreuung bei 590 € im Monat. Der Preis steigt, wenn mehr dazukommt, also weitere Leistungen oder weitere Rechtsgebiete bei Kanzleien. Was genau du brauchst, klärt sich im Gespräch, weil ein Konto mit einer Dienstleistung anders aussieht als eines mit fünf.

Zwei Abrechnungsmodelle sind im Markt verbreitet, die ich selbst nicht mehr anbiete. Der Prozentsatz vom Werbebudget belohnt den Dienstleister dafür, dass du mehr ausgibst, und das ist ein Fehlanreiz. Die reine Stundenabrechnung wiederum belohnt langsames Arbeiten. Beide funktionieren, wenn beide Seiten fair sind. Ich halte eine feste Pauschale für ehrlicher, weil sie mich dafür bezahlt, dass dein Konto läuft.

Wenn dich der Kostenvergleich genauer interessiert, habe ich das in einem eigenen Beitrag zu Google Ads Agentur Kosten aufgeschrieben.

Wann passt ein Freelancer besser?

Freelancer als Betreuungsmodell
Vorteile
Die Person, die verkauft, arbeitet auch im Konto
Kurze Wege, Entscheidungen ohne Abstimmungsrunde
Kein Aufschlag für Overhead und Vertrieb
Auch kleine Konten bekommen einen erfahrenen Kopf
Nachteile
Kapazität ist endlich, gute Leute sind oft ausgebucht
Eine Person kann nicht jedes Spezialgebiet abdecken
Bei Urlaub und Krankheit gibt es keine zweite Schicht
Kein Team für parallele Großprojekte

Die Budgetgröße allein entscheidet das nicht. Ich betreue Konten von wenigen tausend Euro Werbebudget im Monat bis in den sechsstelligen Bereich, und die Arbeit unterscheidet sich weniger, als man denkt. Was sich unterscheidet, ist der Anspruch an Breite. Ein Konto, das über Google läuft und gut laufen soll, braucht Tiefe. Wer fünf Kanäle gleichzeitig bespielen will, braucht Menschen.

Besonders deutlich wird das bei beratungsintensiven Anbietern, also Kanzleien, Steuerberatungen, Handwerksbetrieben oder B2B-Dienstleistern. Dort entscheidet, ob die richtigen Anfragen ankommen. Über die Menge der Klicks sagt das wenig, und erkennen kann man es nur, wenn jemand die Suchbegriffe wirklich liest.

Wann ist die Agentur die bessere Wahl?

Es gibt Fälle, in denen ich abrate. Wer alles aus einer Hand will, also Google, Meta, LinkedIn, dazu Creative-Produktion und vielleicht noch SEO, ist bei einer Agentur besser aufgehoben. Eine Person kann das nicht in derselben Tiefe leisten, und Halbwissen über fünf Kanäle nützt niemandem.

Dasselbe gilt bei internationalen Konten über mehrere Sprachen und Zeitzonen, und wenn du parallel Spezialisten für Feed-Management, Tracking-Architektur und Kreation brauchst.

Was daraus nicht folgt, ist ein besseres Ergebnis im einzelnen Kanal. Alles aus einer Hand ist bequemer und breiter. Ob deine Google-Ads-Kampagne dadurch besser läuft, hängt weiter daran, wer sie tatsächlich betreut.

Experten-Tipp

Frag im Erstgespräch, wer konkret im Konto arbeiten wird, und lass dir diese Person zeigen. Wenn die Antwort ausweicht, weißt du genug. Das gilt für Agenturen wie für Freelancer, denn auch Einzelne geben Arbeit weiter.

Was passiert bei Urlaub und Krankheit?

Das ist der Einwand, der bei einem Solo-Anbieter zu Recht kommt, und er verdient eine gerade Antwort.

Die Kampagnen laufen weiter, weil sie nicht täglich angefasst werden müssen. Ich schaue auch im Urlaub über die Zahlen, weil meine Konten überwacht sind und mich bei Auffälligkeiten erreichen. Wenn etwas ist, bin ich da. Für den echten Notfall habe ich einen Kollegen als Vertretung.

Was ich nicht verspreche, ist eine Hotline mit Schichtbetrieb. Wer die braucht, ist bei einer größeren Struktur besser aufgehoben.

Wie die Zusammenarbeit bei mir abläuft

Ich fange immer beim Tracking an. Ohne saubere Messung weiß niemand, ob der Rest funktioniert, und ich habe genug Konten gesehen, in denen monatelang optimiert wurde, ohne dass die Zahlen stimmten. Danach kommen die Grundlagen im Konto, dann die Landingpage.

Wöchentlich gehe ich die Suchbegriffe durch und passe an, was angepasst gehört. Monatlich bekommst du einen Bericht, der sagt, was passiert ist und was ich als Nächstes vorhabe. Wenn Google Ads für dich nicht funktioniert, sage ich dir das, auch wenn es mich einen Auftrag kostet.

Für kleine Unternehmen habe ich die Grundlagen in einem ausführlichen Ratgeber zusammengeschrieben. Wer aus dem Norden kommt, findet unter Google Ads Agentur Hamburg die regionale Sicht, arbeiten tue ich deutschlandweit.

Verlierst du mit Google Ads mehr Geld, als du solltest?

In einer kostenlosen Analyse zeige ich dir, wo dein Account Potenzial verschenkt.

Kostenloser Google Ads Check

Deine Checkliste vor der Entscheidung

Checkliste
  • Breite oder Tiefe klären. Brauchst du viele Kanäle gleichzeitig oder einen Kanal, der wirklich gut läuft?
  • Nach der Person fragen. Lass dir sagen, wer im Konto arbeitet, nicht wer das Gespräch führt.
  • Abrechnungsmodell prüfen. Prozent vom Werbebudget belohnt Mehrausgaben, das solltest du wissen.
  • Tracking ansprechen. Wer nicht als Erstes über Messung redet, optimiert später im Blindflug.
  • Vertretung klären. Frag konkret, was bei Urlaub und Ausfall passiert.

Der einfachste erste Schritt

Bevor du überhaupt jemanden beauftragst, lohnt sich ein Blick von außen auf dein Konto. Ich schaue mir an, wo Geld verbrannt wird, ob das Tracking sauber misst und welcher Hebel bei dir der größte wäre. Das kostet dich nichts und verpflichtet zu nichts, und danach weißt du, ob sich Betreuung für dich überhaupt rechnet.

Den kostenlosen Google Ads Check kannst du direkt anfragen. Wenn du lieber erst schauen willst, wie ich arbeite und was in der Betreuung drinsteckt, findest du das auf der Startseite.

Häufige Fragen

Was kostet ein Google Ads Freelancer im Monat?

Im deutschen Markt liegen die monatlichen Pauschalen zwischen 500 und 1.500 €, im Premium-Segment beginnen Freelancer bei etwa 950 €. Bei mir startet die Betreuung bei 590 € im Monat und steigt mit dem Umfang. Dazu kommt in der Regel eine einmalige Einrichtung, die bei Freelancern meist zwischen 350 und 479 € liegt und bei Agenturen zwischen 800 und 3.000 €.

Ist ein Freelancer günstiger als eine Agentur?

Nicht zwangsläufig. Die Stundensätze liegen in beiden Fällen zwischen 85 und 200 €. Der Unterschied entsteht beim Overhead, weil bei einer Agentur Vertrieb, Projektleitung und Büro mitfinanziert werden. Bei gleichem Preis bekommst du bei einem Freelancer meistens mehr Erfahrung pro Euro, bei einer Agentur mehr Kapazität.

Ab welchem Werbebudget lohnt sich professionelle Betreuung?

Ab etwa 1.000 bis 1.500 € Werbebudget im Monat wird die Betreuung wirtschaftlich, weil darunter die Datenmenge zu klein ist, um Entscheidungen zu treffen. Bei sehr teuren Klickpreisen, wie sie in einigen Rechtsgebieten und im B2B üblich sind, liegt die Schwelle höher.

Woran erkenne ich einen guten Google Ads Freelancer?

Er fragt im Erstgespräch nach deinem Geschäft, bevor er über Kampagnen spricht, und er redet früh über Conversion-Tracking. Er sagt dir außerdem, wann Google Ads für dich nicht die richtige Wahl ist. Wer sofort ein Angebot schickt, ohne dein Konto oder deine Zahlen gesehen zu haben, verkauft eine Vermutung.

Was passiert mit meinem Konto, wenn die Zusammenarbeit endet?

Das Konto gehört dir und bleibt bei dir. Ich arbeite in Kundenkonten, die auf deinen Namen laufen, und du behältst nach dem Ende sämtliche Historie, Daten und Kampagnen. Achte darauf, dass das bei jedem Anbieter so geregelt ist, weil ein Konto, das der Agentur gehört, dich beim Wechsel bei null anfangen lässt.

Verlierst du mit Google Ads mehr Geld, als du solltest?

Seit 2013 Google Ads für deutsche KMUs
Jährliche Werbebudgets im Millionenbereich verantwortet
5,0 von 5 bei ProvenExpert
Kostenloser Google Ads Check →
Benjamin Häntzschel

Benjamin Häntzschel

Google Ads, KI & Conversion-Optimierung

Das könnte dich auch interessieren