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Welcher Google Ads Kampagnentyp passt zu deinem Unternehmen?
· Aktualisiert am Google Ads Lexikon 12 Min. Lesezeit

Welcher Google Ads Kampagnentyp passt zu deinem Unternehmen?

Das Wichtigste zusammengefasst

Google Ads bietet aktuell sieben Kampagnentypen, die sich grundlegend in Funktionsweise und Einsatzgebiet unterscheiden. Für die meisten kleinen Unternehmen sind Suchkampagnen der wichtigste Einstieg, weil sie Kunden genau dann erreichen, wenn diese aktiv nach einer Leistung suchen. Performance Max eignet sich als Ergänzung, sobald genügend Conversion-Daten vorhanden sind. Demand Gen, Display und Video spielen eher für Markenaufbau und Reichweite eine Rolle. Dieser Artikel zeigt dir, welcher Kampagnentyp für welches Ziel und welche Branche am besten funktioniert.

Wenn du eine neue Google Ads Kampagne erstellst, musst du als Erstes einen Kampagnentyp auswählen. Diese Entscheidung legt fest, wo deine Anzeigen erscheinen, wie sie aussehen und wie du dafür bezahlst. Der falsche Kampagnentyp kann dazu führen, dass du Budget verschwendest, weil du die falsche Zielgruppe erreichst oder deine Anzeigen an Orten erscheinen, an denen deine potenziellen Kunden gar nicht unterwegs sind.

Das Problem: Google stellt bei der Kampagnenerstellung immer häufiger automatisierte Typen wie Performance Max in den Vordergrund. Diese Kampagnentypen können gut funktionieren, sind aber nicht für jedes Unternehmen und jede Situation die beste Wahl. Gerade für kleine Unternehmen mit begrenztem Budget ist es entscheidend, den Kampagnentyp bewusst auszuwählen, anstatt sich auf Googles Empfehlung zu verlassen.

Welche Google Ads Kampagnentypen gibt es aktuell?

Gut zu wissen

Google Ads bietet aktuell sieben Kampagnentypen: Suchkampagnen, Performance Max, Demand Gen, Displaykampagnen, Shopping-Kampagnen, Videokampagnen und App-Kampagnen. Jeder Typ hat eigene Stärken und eignet sich für unterschiedliche Geschäftsziele. Die ehemaligen Discovery-Kampagnen wurden 2024 vollständig durch Demand Gen ersetzt, und auch Video-Action-Kampagnen sind seit 2025 in Demand Gen aufgegangen.

Google entwickelt sein Kampagnensystem laufend weiter. Einige Typen, die es noch vor wenigen Jahren gab, existieren nicht mehr. Smart-Kampagnen wurden weitgehend durch Performance Max ersetzt, Discovery-Kampagnen heißen jetzt Demand Gen, und Video-Action-Kampagnen sind ebenfalls in Demand Gen aufgegangen. Hier ein aktueller Überblick:

KampagnentypWo erscheinen Anzeigen?AnzeigenformatAbrechnungAm besten für
SuchkampagnenGoogle SuchergebnisseTextKlick (CPC)Direkte Kundengewinnung
Performance MaxAlle Google-KanäleText, Bild, VideoConversion-basiertMaximale Reichweite mit Automatisierung
Demand GenYouTube, Discover, Gmail, DisplayBild, Video, KarussellKlick oder ConversionNachfrage erzeugen, Markenaufbau
DisplayWebsites und Apps im Google NetzwerkBanner, BildKlick oder ImpressionMarkenbekanntheit, Remarketing
ShoppingSuchergebnisse, Shopping-TabProduktbilder mit PreisKlick (CPC)Online-Shops, E-Commerce
VideoYouTube, VideonetzwerkVideo (verschiedene Formate)View oder KlickMarkenbekanntheit, Storytelling
AppSuche, Play Store, YouTube, DisplayText, Bild, Video (automatisch)Installation oder AktionApp-Downloads und Nutzung

Suchkampagnen: Der wichtigste Typ für die meisten Unternehmer

Suchkampagnen sind nach wie vor der Kern von Google Ads und für die meisten kleinen Unternehmen der wichtigste Kampagnentyp. Der Grund ist einfach: Du erreichst Menschen, die gerade aktiv nach deiner Leistung suchen. Ein Nutzer tippt “Anwalt Arbeitsrecht Hamburg” in Google ein, und deine Anzeige erscheint. Das ist kein Zufall, sondern gezielt ausgesteuerte Werbung zum perfekten Zeitpunkt.

Suchkampagnen funktionieren über Keywords. Du legst fest, bei welchen Suchbegriffen deine Anzeige erscheinen soll. Du bezahlst nur, wenn jemand tatsächlich auf deine Anzeige klickt. Das macht Suchkampagnen besonders gut kontrollierbar und messbar.

Seit 2025 gibt es mit “AI Max für Suchkampagnen” eine optionale Erweiterung. AI Max erweitert automatisch deine Keywords, passt Anzeigentexte an und kann Nutzer auf die relevanteste Seite deiner Website leiten. Google verspricht damit im Schnitt 14% mehr Conversions. Allerdings bedeutet AI Max auch weniger manuelle Kontrolle. Für Konten mit wenig Daten oder sehr spezifischen Dienstleistungen kann das problematisch sein.

Experten-Tipp

Suchkampagnen sollten immer der erste Kampagnentyp sein, den du als Dienstleister einrichtest. Bevor du in Performance Max oder Display investierst, stelle sicher, dass deine Suchkampagnen profitabel laufen. Die dort gesammelten Daten helfen dir später bei der Bewertung, ob weitere Kampagnentypen sinnvoll sind.

Performance Max: Volle Automatisierung über alle Kanäle

Performance Max (PMax) ist Googles automatisierter Kampagnentyp, der deine Anzeigen über alle Google-Plattformen gleichzeitig ausspielt: Suche, YouTube, Display, Gmail, Discover und Maps. Du stellst Texte, Bilder und optional Videos bereit, und Google entscheidet, wo und wann die Anzeige erscheint.

Für Online-Shops mit Produktfeed ist Performance Max oft die erste Wahl, weil der Typ Shopping- und Suchanzeigen kombiniert. Für Dienstleister ist die Bewertung differenzierter. PMax funktioniert am besten, wenn bereits Conversion-Daten vorhanden sind, weil der Algorithmus diese Daten braucht, um die richtigen Nutzer zu finden.

Im Jahr 2025 hat Google einige lang gewünschte Funktionen nachgeliefert. Negative Keywords auf Kampagnenebene sind jetzt für alle Konten verfügbar, was vorher nur über den Google-Support möglich war. Außerdem gibt es jetzt Berichte auf Kanalebene, sodass du sehen kannst, ob dein Budget hauptsächlich in Suche, Display oder YouTube fließt. Auch Alters- und Geräteausschlüsse befinden sich im Rollout.

Performance Max hat klare Stärken, aber auch Grenzen. Die Automatisierung funktioniert nur so gut wie die Daten, die du lieferst. Ohne ausreichende Conversions pro Monat (Google empfiehlt mindestens 30 in 30 Tagen) kann der Algorithmus nicht vernünftig optimieren.

Demand Gen: Der Nachfolger von Discovery und Video Action

Demand Gen ist Googles Kampagnentyp für die Nachfragegenerierung. Er zeigt Anzeigen auf YouTube, in Google Discover, in Gmail und im Google Displaynetzwerk. Im Gegensatz zu Suchkampagnen erreichst du hier Menschen, die nicht aktiv suchen, sondern beim Scrollen durch Inhalte auf deine Anzeige stoßen.

Der Name sagt es bereits: Demand Gen erzeugt Nachfrage. Das funktioniert über visuell ansprechende Formate wie Bilder, Videos und Karussell-Anzeigen. Google hat 2024 die alten Discovery-Kampagnen vollständig durch Demand Gen ersetzt und Mitte 2025 auch alle verbliebenen Video-Action-Kampagnen automatisch migriert.

Für kleine Unternehmen ist Demand Gen eher ein Sekundär-Kanal. Wenn du ein begrenztes Budget hast und direkt Kunden gewinnen willst, sind Suchkampagnen effizienter. Demand Gen macht dann Sinn, wenn du bereits profitabel über Suchkampagnen wirbst und deine Reichweite erweitern möchtest, etwa um dein Unternehmen in deiner Region bekannter zu machen.

Display-Kampagnen: Reichweite und Remarketing

Display-Kampagnen zeigen Banneranzeigen auf über zwei Millionen Websites und Apps, die zum Google Displaynetzwerk gehören. Diese Anzeigen erscheinen, während Nutzer Nachrichten lesen, in Apps scrollen oder Blogs besuchen.

Für die direkte Kundengewinnung sind Display-Kampagnen meist weniger effektiv als Suchkampagnen, weil du Menschen erreichst, die nicht aktiv nach deiner Leistung suchen. Die Klickraten sind typischerweise niedrig und die Conversion-Raten deutlich geringer als bei Suchanzeigen.

Wo Display-Kampagnen ihren Wert zeigen, ist beim Remarketing. Du kannst Anzeigen gezielt an Personen ausspielen, die deine Website bereits besucht haben. Ein Beispiel: Jemand informiert sich auf deiner Website über Entrümpelung, verlässt die Seite ohne Kontaktaufnahme und sieht in den nächsten Tagen deine Anzeige auf anderen Websites. Das hält dein Unternehmen im Gedächtnis und kann den Interessenten zurückholen.

Shopping-Kampagnen: Nur für E-Commerce relevant

Shopping-Kampagnen zeigen Produktanzeigen mit Bild, Preis und Shopname direkt in den Google-Suchergebnissen an. Dafür brauchst du ein Google Merchant Center Konto und einen aktuellen Produktfeed.

Für Dienstleister sind Shopping-Kampagnen nicht relevant. Sie funktionieren ausschließlich mit physischen oder digitalen Produkten, die über einen Online-Shop verkauft werden. Wenn du einen Online-Shop betreibst, sind Shopping-Kampagnen allerdings oft der effizienteste Kampagnentyp, weil Nutzer das Produkt und den Preis bereits sehen, bevor sie klicken.

Video-Kampagnen: YouTube als Werbekanal

Video-Kampagnen schalten Werbeanzeigen auf YouTube und im Google Videonetzwerk. Die Formate reichen von überspringbaren Anzeigen vor Videos (In-Stream) über kurze 6-Sekunden-Bumper-Ads bis hin zu YouTube Shorts Anzeigen.

Für die meisten kleinen Unternehmen sind eigenständige Video-Kampagnen eher ein Nice-to-have als ein Muss. Du brauchst dafür Videomaterial, das professionell genug aussieht, um Vertrauen zu wecken. Der Haupteinsatz liegt im Branding und in der Markenbekanntheit, weniger in der direkten Kundengewinnung.

Wenn du bereits Video-Content erstellst, etwa für Social Media, kann es sinnvoll sein, dieses Material auch über Google Ads auf YouTube zu nutzen. In Performance Max und Demand Gen werden Videos ohnehin als Asset verwendet, sodass du oft keinen separaten Video-Kampagnentyp brauchst.

App-Kampagnen: Nur für App-Betreiber

App-Kampagnen sind ausschließlich für Unternehmen relevant, die eine mobile App bewerben möchten. Sie zeigen Anzeigen in der Google-Suche, im Play Store, auf YouTube und im Displaynetzwerk. Google generiert die Anzeigen weitgehend automatisch aus den App-Store-Informationen und den Texten, die du bereitstellst.

Für die allermeisten Dienstleister und lokalen Unternehmen ist dieser Kampagnentyp nicht relevant.

Welcher Kampagnentyp passt zu welchem Unternehmen?

Die richtige Kampagnentypwahl hängt von deiner Branche, deinem Ziel und deinem Budget ab. Hier eine Orientierung für verschiedene Unternehmenstypen:

Anwaltskanzleien und Beratungen. Suchkampagnen sind hier fast immer die beste Wahl. Mandanten suchen bei akutem Bedarf, etwa bei einer Kündigung, Scheidung oder einem Strafverfahren, gezielt nach einem Anwalt. Genau dort müssen deine Anzeigen erscheinen. Performance Max kann ergänzend funktionieren, wenn ausreichend Conversion-Daten vorliegen, bringt aber das Risiko mit, Budget in Display und YouTube zu verschieben, wo Kanzleien selten Mandanten gewinnen.

Handwerker und lokale Dienstleister. Auch hier stehen Suchkampagnen an erster Stelle. Wer eine Entrümpelung, einen Maler oder einen Elektriker braucht, sucht bei Google. Ergänzend sind Location Assets sinnvoll, damit dein Unternehmen auf Google Maps sichtbar wird. Performance Max mit Fokus auf lokale Ziele kann als zweiter Schritt funktionieren, weil der Typ auch Maps-Platzierungen abdeckt.

B2B-Dienstleister. Suchkampagnen sind der Startpunkt, oft in Kombination mit sehr spezifischen Keywords. Die Suchvolumina sind im B2B-Bereich typischerweise niedrig, dafür ist der Wert pro Kunde hoch. Remarketing über Display kann sinnvoll sein, weil B2B-Entscheidungen länger dauern und du dein Unternehmen über mehrere Wochen präsent halten willst.

Online-Shops. Shopping-Kampagnen oder Performance Max mit Produktfeed sind hier der Standard. Die Kombination aus Produktbild und Preis direkt in den Suchergebnissen funktioniert für E-Commerce besonders gut. Demand Gen kann als zusätzlicher Kanal funktionieren, um neue Zielgruppen zu erschließen.

UnternehmenstypPriorität 1Priorität 2Eher nicht
Anwälte, BeraterSuchkampagnenPerformance Max (mit Daten)Display, Video
Handwerker, lokale ServicesSuchkampagnenPerformance Max (lokal)Video, App
B2B-DienstleisterSuchkampagnenDisplay (Remarketing)Shopping, App
Online-ShopsShopping / PMax mit FeedDemand Gen, SuchkampagnenApp

Häufige Fehler bei der Kampagnentyp-Auswahl

Es gibt einige Fehler, die besonders Einsteiger immer wieder machen und die sich direkt auf die Performance auswirken.

Der häufigste Fehler ist, mit Performance Max als einzigem Kampagnentyp zu starten. PMax braucht Conversion-Daten, um zu funktionieren. Ohne diese Daten verteilt der Algorithmus dein Budget auf Kanäle, die möglicherweise gar nicht relevant sind. Starte stattdessen mit Suchkampagnen, sammle Daten und füge Performance Max erst hinzu, wenn du weißt, was funktioniert.

Ein weiterer häufiger Fehler: Display-Kampagnen als primären Kampagnentyp für Kundengewinnung einsetzen. Display eignet sich für Remarketing und Markenbekanntheit, aber die Conversion-Raten für kalte Zielgruppen sind in den meisten Branchen zu niedrig, um als Hauptkanal zu dienen.

Viele Unternehmer starten auch mit zu vielen Kampagnentypen gleichzeitig. Bei einem Monatsbudget von beispielsweise 1.000 Euro bringt es nichts, das Budget auf Search, Display, Video und Performance Max aufzuteilen. Konzentriere dein Budget auf einen oder maximal zwei Kampagnentypen und optimiere diese, bevor du weitere hinzufügst.

Experten-Tipp

Lass dich bei der Kampagnenerstellung nicht von Googles Vorschlägen leiten, ohne sie kritisch zu hinterfragen. Google empfiehlt oft Performance Max oder Demand Gen, weil diese Typen mehr automatisierte Kontrolle an Google abgeben. Das muss nicht schlecht sein, aber es ist auch nicht automatisch die beste Wahl für dein Unternehmen und dein Budget.

Was ist mit AI Max, Smart-Kampagnen und lokalen Kampagnen?

Neben den Hauptkampagnentypen gibt es Begriffe, die immer wieder auftauchen und für Verwirrung sorgen.

AI Max ist kein eigenständiger Kampagnentyp, sondern eine Erweiterung für bestehende Suchkampagnen. AI Max aktiviert automatische Keyword-Erweiterungen, dynamische Anzeigentexte und flexible Zielseiten. Du kannst AI Max in deinen Suchkampagnen optional aktivieren. Google bewirbt AI Max als “Power Pack” zusammen mit Performance Max und Demand Gen, aber es bleibt ein Feature innerhalb von Suchkampagnen, kein separater Typ.

Smart-Kampagnen existieren technisch noch als vereinfachte Version von Google Ads, werden aber von Google nicht mehr aktiv empfohlen. Sie bieten kaum Kontrolle über Keywords, Anzeigentexte und Zielgruppen. Wenn du Google Ads ernsthaft nutzen willst, solltest du Smart-Kampagnen meiden und stattdessen reguläre Suchkampagnen oder Performance Max verwenden.

Lokale Kampagnen als eigenständiger Typ wurden in Performance Max integriert. Wenn du lokale Kunden erreichen willst, nutzt du entweder Suchkampagnen mit regionalem Targeting oder Performance Max mit dem Ziel “Ladenbesuche und lokale Aktionen”.

Checkliste

Deine Checkliste: Den richtigen Kampagnentyp wählen

  • Ziel definieren. Willst du direkt Kunden gewinnen (Search), Produkte verkaufen (Shopping) oder Bekanntheit aufbauen (Display, Video, Demand Gen)?
  • Budget ehrlich bewerten. Bei unter 1.500 Euro Monatsbudget konzentriere dich auf maximal einen bis zwei Kampagnentypen, nicht auf drei oder vier gleichzeitig.
  • Daten prüfen. Ohne mindestens 15-30 Conversions pro Monat funktionieren automatisierte Typen wie Performance Max schlecht. Starte mit Suchkampagnen und sammle erst Daten.
  • Branche berücksichtigen. Dienstleister profitieren fast immer am meisten von Suchkampagnen. Online-Shops fahren mit Shopping oder Performance Max oft besser.
  • Schrittweise erweitern. Starte mit dem Kampagnentyp, der am besten zu deinem Ziel passt. Füge weitere Typen erst hinzu, wenn der erste profitabel läuft.

FAQ

Was ist der beste Google Ads Kampagnentyp für kleine Unternehmen? Für die meisten kleinen Unternehmen, besonders Dienstleister, sind Suchkampagnen der beste Einstieg. Du erreichst Kunden genau in dem Moment, in dem sie nach deiner Leistung suchen. Das macht Suchkampagnen besonders effizient und gut kontrollierbar, auch mit kleineren Budgets.

Was ist der Unterschied zwischen Performance Max und Suchkampagnen? Suchkampagnen zeigen Textanzeigen ausschließlich in den Google-Suchergebnissen. Du wählst Keywords und kontrollierst, bei welchen Suchanfragen deine Anzeigen erscheinen. Performance Max dagegen spielt Anzeigen über alle Google-Kanäle aus: Suche, YouTube, Display, Gmail, Discover und Maps. Die Steuerung übernimmt weitgehend der Google-Algorithmus.

Was ist aus Discovery-Kampagnen geworden? Discovery-Kampagnen wurden 2024 vollständig durch Demand Gen Kampagnen ersetzt. Demand Gen bietet mehr Anzeigenformate, erweiterte Kanalsteuerung und bessere Reporting-Möglichkeiten. Auch Video-Action-Kampagnen sind seit Mitte 2025 in Demand Gen aufgegangen.

Kann ich mehrere Kampagnentypen gleichzeitig nutzen? Ja, und das ist oft sinnvoll. Die Kombination aus Suchkampagnen für die direkte Kundengewinnung und Display-Remarketing für Wiederbesucher funktioniert in vielen Branchen gut. Wichtig ist, dass dein Budget groß genug ist, um jeden Kampagnentyp mit ausreichend Daten zu versorgen.

Sollte ich AI Max für meine Suchkampagnen aktivieren? AI Max kann die Reichweite deiner Suchkampagnen erweitern und laut Google zu etwa 14% mehr Conversions führen. Allerdings gibst du damit Kontrolle über Keywords und Landingpages ab. Für Konten mit gut laufenden exakten Keywords und klaren Conversion-Zielen lohnt es sich, AI Max als Experiment zu testen, anstatt es direkt für alle Kampagnen zu aktivieren.

Benjamin Häntzschel

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