Januar 29

PMax Bug: Asset-Gruppen lassen sich nicht speichern – und der Workaround

Das Wichtigste zusammengefasst

Ein aktueller Bug in Google Ads verhindert, dass Änderungen an Performance Max Asset-Gruppen gespeichert werden können. Das Problem ist bekannt und Google arbeitet daran. Hier ist der Workaround, bis es behoben ist.

Was ist das Problem?

Wenn du aktuell versuchst, Asset-Gruppen in Performance Max zu bearbeiten und zu speichern, erscheint eine Fehlermeldung. Die Änderungen werden nicht übernommen. Das betrifft die Google Ads Benutzeroberfläche – die Kampagnen selbst laufen normal weiter.

Der Bug tritt seit einigen Tagen auf und betrifft verschiedene Konten. Nicht jeder ist gleichermaßen betroffen, aber das Problem ist weit genug verbreitet, dass Google es offiziell bestätigt hat.

Das Frustrierende: Du verbringst Zeit mit Änderungen, klickst auf Speichern – und nichts passiert. Oder schlimmer, du bekommst eine generische Fehlermeldung, die nicht weiterhilft.

Was kannst du tun?

Der Workaround ist simpel: Nutze den Google Ads Editor statt der Web-Oberfläche.

Der Google Ads Editor ist das Desktop-Programm von Google für Bulk-Änderungen. Du kannst es kostenlos herunterladen und damit Kampagnen offline bearbeiten. Die Änderungen werden dann hochgeladen, wenn du fertig bist.

Aktuell funktioniert der Upload über den Editor zuverlässig, auch wenn die Web-Oberfläche Probleme macht. Also:

  • Google Ads Editor öffnen. Falls nicht installiert, von Google herunterladen.
  • Konto synchronisieren. Aktuelle Daten herunterladen.
  • Asset-Gruppen bearbeiten. Änderungen im Editor vornehmen.
  • Änderungen hochladen. Der Upload funktioniert derzeit ohne Probleme.

Wann wird das behoben?

Google hat bestätigt, dass sie das Problem kennen und daran arbeiten. Ein konkreter Zeitrahmen wurde nicht genannt. Bei solchen Bugs dauert es typischerweise einige Tage bis wenige Wochen, bis ein Fix ausgerollt wird.

Bis dahin ist der Google Ads Editor die zuverlässige Alternative.

Expertentipp

Der Editor ist ohnehin praktisch für größere Änderungen. Du kannst offline arbeiten, Änderungen vorbereiten und dann alles auf einmal hochladen. Wenn du ihn noch nicht nutzt, ist das ein guter Anlass, ihn kennenzulernen.

Was solltest du vermeiden?

Verschwende keine Zeit mit Troubleshooting in der Web-Oberfläche. Der Fehler liegt nicht an deinen Assets, nicht an Policy-Verstößen und nicht an deinem Browser. Es ist ein bekannter Plattform-Bug.

Wenn du dringende Änderungen an Asset-Gruppen brauchst, nutze direkt den Editor. Für alles andere kannst du warten, bis Google das Problem behoben hat.

Kurz zusammengefasst

Der Bug betrifft nur die Bearbeitung von Asset-Gruppen in der Web-Oberfläche. Deine Kampagnen laufen normal weiter. Neue Asset-Gruppen erstellen oder bestehende über den Editor bearbeiten funktioniert. Sobald Google den Bug behoben hat, sollte die Web-Oberfläche wieder wie gewohnt funktionieren.

Updates umsetzen oder Chancen verpassen?

Googles Entwicklungen zeigen eine klare Richtung: Mehr Automatisierung, strengere Datenschutz-Compliance und bessere Self-Service-Tools. Das bietet Chancen für KMUs mit begrenzten Zeitressourcen – allerdings ersetzt Technologie nie dein Geschäftsverständnis und deine Kundenkenntnis. Nutze diese Tools als Unterstützung für deine Strategie, nicht als Ersatz.

Wenn dir die Umsetzung dieser Neuerungen zu komplex erscheint, stehe ich dir zur Seite. In einem kostenlosen Beratungsgespräch identifizieren wir gemeinsam die für dein KMU relevantesten Maßnahmen und entwickeln einen praktikablen Implementierungsplan.


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