Twitter – Die Datenbank für Einbrecher?

Dass man im Internet nicht alle seine Daten preisgeben sollte wissen doch schon die Meisten. Jedoch können auch mögliche harmlose Nachrichten zum Verhängnis werden. Und ich spreche hier nicht von dem Tweet, dass man sich gerade in der Einkaufszone befindet, obwohl man krank geschrieben ist. Der Chef könnte ja mitlesen!Nein, es geht um ganz normale Tweets, wie „Komplette Familie auf dem Weg nach Gran Canaria. Bald gibts Sonne für 2 Wochen“. Was ist an dieser Nachricht so problematisch?

Twitter bietet eine hervorragende Datenbank für Einbrecher. Klar möchte ich jetzt keine Panik verbreiten, aber man sollte sich dieser Gefahr bewusst sein. In den USA ist genau dieser Fall womöglich eingetreten.

Ein Familienvater hat über die Wochenendreise getwittert und dabei erzählt, dass die komplette Familie einen Ausflug unternimmt. Nach dem Wochenende, als er zurück kam, waren Gegenstände im Wert von mehreren Tausend Dollar verschwunden. Dabei sollte man noch erwähnen, dass es sich um den Account der eigenen Videpodcast Firma handelte. Bei den Gegenständen handelte es sich somit um hochwertiges teures Videosequipment, was dem Einbrecher wohl bekannt war.

Es ist zwar noch nicht 100%ig geklärt, ob sich der Einbrecher die Informationen über Twitter besorgt hatte, jedenfalls hätte er diese darüber einfach haben können. Man sollte immer vorsichtig damit umgehen, was man selbst veröffentlicht. Es gibt leider genug schwarze Schafe dort draußen, die das zu ihren Gunsten ausnutzen könnten.

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